Stefan Blank erzählt Geschichten aus aller Welt.

Aus der Heimat:

Fachartikel zum Thema „Brandschutz im Bestand“, „BauenPlus“, November 2017

Bericht für das Architektenblatt 11/16.

Zum Beispiel:

“It’s better in the Bahamas”: Reportage aus dem ADAC- und Reisebüro-Magazin, Juli 2015


Fair gehandelter Tee aus Sri Lanka, erschienen im “Südkurier” am 11. Januar 2014


Oder: Die One World Foundation in Sri Lanka, eine besondere Schule. Erschienen im “Südkurier” am 14. Dezember 2013



Oder: “Leben in der Zwischenlösung“, eine Geschichte aus dem Grand Hotel in Beira/Mosambik, erschienen am 15. Januar 2013 in “Chrismon”

Südkurier, Wochenendbeilage, 29. Mai 2010

Ganz sicher an der Grenze

Seinen Namen wollte er in der Zeitung nicht lesen. Das ist verständlich, denn sein hartnäckiger Widerstand gegen das Tragen eines Fahrradhelms widerspricht nicht nur jeglicher Vernunft, sondern auch dem Zeitgeist. (hier geht’s weiter …)




Südkurier, 23. März  2010

Friedrichshafen

Mit Dünnpfiff mitten im Monsun

Stefan Blank las in der Friedrichshafener Buchhandlung Fiederer aus seinen beiden Reiseromanen

Michael Maier, der Allerweltsname sagt es schon, ist kein herausragender Typ. Aber er lässt sich treiben, und auf diese Weise erlebt man auch eine ganze Menge. Auf der Khao Sun Road und auf der Poppies Lane erst recht – und eben dorthin, in die Zentren des Rucksack-Tourismus Südostasiens, versetzt ihn der Friedrichshafener Autor Stefan Blank in seinen beiden Reiseromanen „Bangkok mittendrin“ und „Bali mittendrin“. Die erstgenannte Straße ist nur 400 Meter lang, die zweite immerhin 500 Meter, und doch besitzen sie eine unwiderstehliche Sogwirkung. (hier geht’s weiter …)




Südkurier, 18. Februar  2010

Friedrichshafen

Abenteuer eines Asien-Reisenden

Der Reisejournalist Michael Maier zieht aus, um die Welt zu entdecken – und landet in zwei der turbulentesten und originellsten Straßen Asiens: in der Khao San Road in Bangkok, Thailand, und in der Poppies Lane in Kuta, Bali. Auf rasante Weise beschreibt Autor Stefan Blank in seinen beiden Büchern „Bangkok mittendrin – Notizen aus der Khao San Road“ und „Bali mittendrin – Notizen aus der Poppies Lane“ das überbordende Leben. Am Donnerstag, 18. März, liest Stefan Blank um 20 Uhr in der Buchhandlung Fiederer. (hier geht’s weiter …)


Südkurier, 15. Dezember  2009

Friedrichshafen

Lesermeinung

Kultur

Quo Vadis, Kunst?


Ja, da hatte ich mich schon gewundert: Offensichtlich ist OB Brand die Ausschreibung des Künstlerförderpreises 2010 der Stadt Friedrichshafen entgangen. Denn sonst wäre der Preis vielleicht dem Brandschen Sparkonzert zum Opfer gefallen. Ja, wir müssen sparen, einverstanden. Ja, städtische Kultur ist eine freiwillige Leistung der Stadt. Und ja: Bei Kultur und Kunst zu sparen fällt einer Industriestadt wahrscheinlich nicht schwer. Aber eins muss uns und damit dem OB klar sein: Ohne Kunst ist alles nichts. Denn sie setzt Energien frei.

Mei, war ich stolz, als die Stadt mir den Künstlerförderpreis 2008 in Literatur zugestanden hat. Stolz darauf, dass meine Schreibe damit als Kunst anerkannt wird. Stolz auch auf den Mut der Stadt, mich auszuzeichnen. Immerhin hat das dazu geführt, dass ich seitdem zwei Bücher geschrieben und neben der steuerzahlenden beruflichen Tätigkeit mein künstlerisches Feld auf die Fotografie erweitert habe. Ohne den Künstlerförderpreis wäre ich nicht so weit gekommen. Aber ich als Künstler bin sicher nur ein „weicher Faktor“ in der harten Stadtpolitik. Und nun: Nun wird gestrichen, alles in Frage gestellt, maulkorbgebremst sucht die Verwaltung krampfhaft nach Einsparmöglichkeiten. X Prozent hier, X Prozent da, Kunst könnte weg, tralala. Transparent ist in diesem Prozess gar nichts, OB Brand hat mittlerweile seine Wahlkampfparolen in der untersten Schublade versenkt. Was kann die versammelte Häfler Kunst und Kultur also tun, um einem möglichen Kahlschlag vorzubeugen? Im Eck sitzen und weinen? Nein, wir sollten das Sparkonzert zu unserem Projekt machen.

Wir schlagen die Verwaltung und die staatstragende Mehrheit im Gemeinderat mit ihren eigenen Mitteln. Selbige sehe ich eh selten bei der Kultur, außer natürlich beim Neujahrsempfang, dem Bürgerball und dem Starkbieranstich. Das Seehasenfest nicht zu vergessen.

Und jetzt kommt der Kunsttrick: Zum Stadtjubiläum 2011 gibt es Geld, das hat der OB das letzte Mal am 19. November versprochen.

Geld für bürgerschaftliches Engagement. Viel Geld. Wäre ja gelacht, wenn die Häfler Kunst davon nicht auch etwas abkriegen könnte. Denn wir, das heißt: Musiker, Schauspieler, Autoren, Maler, Bildhauer, Straßenkünstler und alle anderen ambitionierten „weichen Faktoren“, wir reichen zum Stadtjubiläum ein gemeinsames oder viele kleine Projekt ein. Und machen mit viel Kleinkunst großes Theater. Gute Idee?

Dann mal los: Bewerbungsschluss für den Ideenwettbewerb zum Stadtjubiläum ist der 31. Januar 2010.

Stefan Blank, Träger des Künstlerförderpreises 2008 der Stadt Friedrichshafen


Südkurier, 31. August  2009

Friedrichshafen

Stefan Blanks Werk geht auf die Reise

Stefan Blanks Buch „Same Same – Notizen aus der Khao San Road“, das in der thailändischen Hauptstadt Bangkok spielt, wurde vom „Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Baden-Württemberg“ ausgewählt für die Wanderausstellung „Autoren aus Baden-Württemberg und ihre Bücher“. Ab November wird das Buch des Häflers laut Pressemitteilung an mehreren Ausstellungsstationen dabei sein: von Stuttgart über Karlsruhe, Brüssel und Friedrichshafen bis hin zu den Literaturtagen in Heidenheim im Oktober 2010. (Hier geht’s zum Artikel)


www.thaiminator.de, 10.02.2009
Medienrundschau: lesens- und sehenswertes über Thailand und Umgebung

“Same Same” – Notizen aus der Khao San Road
von Stefan Blank

"Stefan Blank fotografiert die Khao San Road. Seine Bilder fangen messerscharf das ein, was wir für typisch halten. Und sie zeigen Details, die wir fast übersehen hätten."


Vorarlberger Nachrichten, 07.02.2009

Es glitzert alles so schön

Stefan Blank: “Same Same – Notizen aus der Khao San Road”, 120 Seiten, dwp Verlag, Ravensburg 2009.

Die Khao San Road in Bangkok ist der Star des Reiseberichts von Stefan Blank.

(VN-chv) Soeben ist das Reisebuch “Same Same – Notizen aus der Khao San Road” erschienen, für dessen noch unvollendetes Manuskript der Autor Stefan Blank aus Friedrichshafen den Kulturförderpreis 2008 der Stadt Friedrichshafen bekommen hat.



Schwäbische Zeitung, 06.02.2009

Kultur regional

Die Welt der Weltenbummler in der Khao San Road

RAVENSBURG – Die Khao San Road in Bangkok gilt als eine der Hochburgen internationaler Globetrotter. Der Friedrichshafener Stefan Blank hat über die Szene dort jetzt ein Buch geschrieben. Für den Entwurf von „Same Same – Notizen aus der Khao San Road“ erhielt er 2008 den Künstlerförderpreis der Stadt Friedrichshafen

Von unserem Redakteur Bernd Adler

Stefan Blank schickt seinen Ich-Erzähler, den Reiseführer-Autor Michael Maier, ins Traveler-Mekka Bangkok, hinein in die Khao San Road – eine Straße der thailändischen Hauptstadt, die überquillt von Weltenbummlern, Tuktuks, Pinten, Imbissbuden und Hotels. Maier will die Globetrotter-Bibel „Lonely Planet“ kritisch hinterfragen und so tingelt er orientiert an den klassischen „Lonely Planet“-Kapiteln durch die Stadt, um immer wieder in der Khao San Road zu landen.

Blanks Buch ist kein Roman, eher eine Reisebericht, der die Anfangsankündigung Maiers, den „Lonely Planet zu hinterfragen, nicht konsequent durchhält. Vielmehr lässt sich Maier bald selbst treiben wie ein Tourist, macht Besichtigungen, geht zum Thai Boxen und zur Massage. Manchmal liest sich das wie in er Reisebeilage einer Regionalzeitung („Weiter geht’s durchs Schreinerviertel“, „Busfahren in Bangkok ist immer eine rechte Wundertüte“), und mitunter fragt sich der Leser, warum Blank einem diese oder jene Anekdote überhaupt erzählt.

Wie der Autor aber schreibt, ist schon bemerkenswert. Seine Schreibe ist flott und orientiert am gesprochenen Wort, Blank schreibt witzig und mit hohem Tempo. Leider berichtet er aber zu oft, anstatt Bilder entstehen zu lassen, er schreibt über die „gut aussehende“ und „furchtbar gelangweilte“ Australierin, doch die Frau bleibt blass. Stellenweise wünscht man sich prägnantere Formulierungen statt Phrasenhaftes wie „Wie soll ich die Tage dort beschreiben. Schön war’s.“

Der Buddha der Bierflasche

Am besten in Stefan Blank, wenn er dann doch richtig ins Erzählen kommt. Das gelingt besonders, wenn er die Weltreisenden beschreibt, die in der Khao San Road rauchen und Bier und Latte Macchiato trinken. Wunderbar der gestrandete Säufer Tim, „der Buddha der Bierflasche“, der sein Leben im „Gecko Corner“ an der „Beer Chang“-Pulle verbringt. Oder Angela aus Rom, die entweder von John (schwarz, Engländer) oder von Valentine (weiß, Franzose) schwanger ist – ein Trio, das sich gegenseitig bewacht, damit keiner flieht, bevor das Baby da und es klar ist, wer der Vater ist. oder Carla, die in zwölf Sprachen „zu teuer“ sagen kann und Chiang Mai weiter will, weil das „echter“ ist als Bangkok. Diese Anekdoten sollten mehr Seiten füllen, wünscht sich der Leser. Insbesondere wer selbst mit dem Rucksack reiste und solche Typen traf, dürfte an dem kurzweiligen Buch seine Freude haben.


Südkurier, 05.02.2009

Friedrichshafen

Stefan Blank liest im Häfler „Studio 17“ aus seinem Buch
„Same Same – Notizen aus der Khao San Road“

Von Brigitte Geiselhart

„War schon jemand in der Khao San Road?“ Etliche Finger gehen nach oben. „Und, war’s einigermaßen realistisch?“ Wohlwollendes Kopfnicken im Kinosaal des Studio 17. Jetzt huscht ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht von Stefan Blank. Entspannt war es auch schon während der vergangenen guten Stunde. Im durchgängig flotten, unbeschwerten, zu seinem Schreibstil passenden Rhythmus aus seinem Buch „Same Same – Notizen aus der Khao San Road“ vorzutragen und damit das Interesse des Zuhörers zu wecken, mehr über jene 400 Meter lange Straße zu erfahren, die für Rucksack-Reisende, Globetrotter, Hippies und deren Enkel die gleiche Faszination ausübt wie Arenal für Neckermänner und -frauen – das ist Stefan Blank glänzend gelungen.

„Same Same – but different.“ Schon das originale T-Shirt, das der Autor trägt, lässt noch vor der ersten gesprochenen Silbe aufhorchen und die Phantasie gedankliche Sprünge machen. Die Technik spielt einen Streich. Das Mikro funktioniert nicht. „Dann improvisieren wir halt“, sagt Blank gelassen. „Das passt gut zur Khao San Road.“ „’No money, no honey’ – schreit Tim in mein Ohr und demoliert mir mit der Faust die Schulter. ‚Hi Tim, Wie geht’s dir, du alte Biermütze?’ Die Antwort kommt schnell, aber ich bin vorbereitet: ‚Same same …’ – ‘but different’, beende ich den Satz. Ein Spruch, den ich schon nach einem Tag nicht mehr hören kann. Schlagartig bin ich zurück in der Bangkoker Wirklichkeit. Und wo ist sie wirklicher als in der Khao San Road, mittendrin und live dabei.“ Spritzig, unterhaltsam, immer ein wenig ironisch und mit dem nötigen innerlich spitzbübischen Grinsen ausgestattet, bringt Stefan Blank den ebenfalls amüsierten Zuhörern nicht nur die Khao San Road nahe, sondern auch die Menschen, die dort ankommen und trotz oder gerade wegen der unzähligen Kneipen, Restaurants, Straßenhändlern und den mehr oder weniger versifften Guest-Houses nicht mehr davon wegkommen. Dass er von Leo di Caprio genervt ist, das nimmt man dem Journalisten Meier, der Kommerz aufdecken will und doch der Faszination des Ortes erliegt, gerne ab. 400 mystische Meter sind viel, aber eben doch nicht alles. „Also jetzt sitzen, um 4.32 Uhr, im Schneidersitz oder halbem Lotus, je nach persönlicher Biegefähigkeit, und die Viertelstunde Lehrrede geht locker aus der Hüfte. Der Rücken ist gerade, die Muskeln gestählt, die Augen werden dank Buddhas Lehre klar, der Tag kann kommen.“ Dennoch – jeder Ausflug, sei es zum Shoppen, Thai-Boxen oder eben zur buddhistischen Meditation, führt letztlich immer wieder zum Ausgangspunkt zurück. Übrigens: „Das Thai-Essen ist ganz bestimmt das Beste der Welt – abgesehen vom indischen.“ Wie auch immer: Ob die schmackhafte Lesung Stefan Blank Appetit gemacht hat, die Khao San Road zu besuchen, hängt sicherlich davon ab, ob man sich als Reisender der Kategorie „Traveler“ oder „Tourist“ zugehörig fühlt. Die Lust, in den 120 Seiten seines Buches zu schmökern, ist nach dieser Lesung allemal geweckt.


Schwäbische Zeitung, 05.02.2009

Friedrichshafen

Langnasen müssen in der Khao San Road abgefüllt werden

Von Helmut Voith

FRIEDRICHSHAFEN (hv) Zu einer Sonderveranstaltung hat das Kulturbüro Friedrichshafen in das Studio 17 im Fallenbrunnen eingeladen. Wo normalerweise vom Caserne-Team Filme gezeigt werden, stellte Stefan Blank vor zahlreichen Besuchern sein gerade erschienenes Buch “Same Same – Notizen aus der Khao San Road” vor.

Stefan Blank ist hier kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr erhielt er für sein Projekt “Being Lonely Planet: Thailand” einen Kulturförderpreis der Stadt Friedrichshafen. Bei der Preisübergabe machte er mit Ausschnitten neugierig. An die 16 Mal sei er in Bangkok gewesen, erzählt er, zuletzt im Herbst 2008, um sein Reisebuch fertigzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Verein “Caserne e. V.” stellte er es jetzt in einer von stimmungsvollen Dias aus der Khao San Road begleiteten Lesung im Kinoraum vor.

Im schwarzen Pulli mit der Aufschrift “Same Same”, mit markanter Brille und ebensolcher Designeruhr sitzt er neben der Leinwand und liest ohne Mikrofon, aber gut verständlich. Es ist kein Roman, keine Erzählung, sondern Reisefeuilleton. Der Ich-Berichterstatter, der Journalist Michael Maier, der ausgezogen ist, kritisch über die berühmte Khao San Road in Bangkok zu berichten, und zuletzt doch ihrem Reiz erliegt, lässt den Zuhörer direkt an seinen Erlebnissen teilnehmen. Gleich ein starker Einstieg: die halsbrecherische Fahrt vom Flughafen zum Hotel. Halsbrecherisch, weil das Taxi aus einem Geländemotorrad besteht, dessen Kamikaze-Fahrer in halsbrecherischer Fahrt auch über Bürgersteige seinen “Langnase”-Gast ans Ziel bringt.

Wir erleben mit allen Sinnen eine fremde Welt, deren Reiz viele Traveler, wie sich die echten Rucksackreisenden nennen, gepackt hat. Beschrieben ist das Eintauchen in eine exotische Welt, raus aus dem geordneten Businessleben unserer westlichen Welt, hinein in eine asiatische Exotik, geprägt vom Buddhismus, von pulsierendem Leben, von überschäumender Lebensfreude. Wir erleben die Teilnahme an einem buddhistischen Meditationskurs. Amüsant, wenn der Schreiber erzählt, dass er seine Meditation an den zierlichen Brüsten einer Engländerin in der Gruppe festgemacht habe. Wir meinen, die überquellende Straße zu riechen, das Thai-Bier zu schmecken. Anders als viele Autoren liest sich Stefan Blank in Ausschnitten durch das ganze Buch. Der Zuhörer weiß, was ihn erwartet, nicht das Geschehen, sondern die Stimmung, das Ambiente ist hier wichtig. Spannendes Reisefeuilleton, wie man es heute aus Platzmangel selbst in großen Zeitungen in dieser Breite nicht mehr bekommt.


Südkurier, 22.01.2009

Friedrichshafen

Zeitgeschichte in der Literatur

Die Zeiten der großen Demos und politischen Debatten sind längst vorbei. Aber dennoch scheint es in der aktuellen Literatur eine Tendenz zu geben: ein Interesse daran, zeitgeschichtliche Ereignisse der vergangenen Jahrzehnte abzubilden. Ist das ein Zeichen für die veränderte Art des Umgangs mit den Ereignissen der Weltpolitik, die oft genug schrecklich sind? Haben sich Söldner, Terroristen und Banditen durch die Hintertüre der sensationslüsternen Medienwelt in die schöne Welt der Belletristik eingeschlichen? Sind heute Themen literarisch salonfähig geworden, die zuvor da nichts verloren hatten? Möchte und kann diese Literatur etwas bewirken?

Die Lesereihe des Kulturbüros Friedrichshafen in diesem Frühjahr hat die literarische Auseinandersetzung mit der jüngeren Zeitgeschichte zum Thema. Herausragende Autorinnen und Autoren stellen ihre Bücher vor. (…)

Ausnahmsweise nicht im Kiesel, sondern im Kino Studio 17 im Fallenbrunnen liest Stefan Blank am Dienstag, 3. Februar um 20 Uhr aus seinem Buch Same Same – Notizen aus der Khao San Road“. Die Lesung findet in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Caserne statt. Stefan Blank erhielt einen Kulturförderpreis 2008 der Stadt Friedrichshafen für sein Buch, welches damals noch unabgeschlossen war.


Südkurier, 4.10.2008

Friedrichshafen

Stefan Blank schreibt Buch über „turbulenteste Straße der Welt“ in Bangkok

Der Friedrichshafener Stefan Blank schreibt derzeit an einem Buch über den Rucksacktourismus. Genauer gesagt: über die Khao San Road in Bangkok, das weltweite Zentrum der Traveller. Auf dieser nur 400 Meter langen Straße pulsiert das Leben, und Stefan Blank fängt es ein. In schnellem Tempo, mit viel trockenem Humor schickt er in seinem Text „Being Lonely Planet: Thailand“ den fiktiven Journalisten Michael Maier durch das Gewühl der vielleicht turbulentesten Straße der Welt. Dabei entsteht ein Text jenseits aller eindeutigen Genres. Der SÜDKURIER sprach mit Stefan Blank über sein schriftstellerisches Projekt, für das er in diesem Jahr mit dem Künstlerförderpreis der Stadt Friedrichshafen ausgezeichnet wurde. (rup)

Was ist das Einzigartige an der Khao San Road?

Es ist meiner Ansicht nach fast die einzige verbliebene berühmte Straße, an denen sich noch immer die Traveller treffen und die ihren Charakter behauptet hat. Weiterlesen »



Südkurier, 24.09.2008

Stefan Blank liest morgen um 20 Uhr im Ravensburger Kornhaussaal (Marienplatz) aus seinem Projekt “Being Lonely Planet: Thailand”. Der Autor aus Friedrichshafen hat für dieses Buchmanuskript in diesem Jahr den Kulturförderpreis der Stadt Friedrichshafen erhalten. Blank hat mit seinem Text ein Stück Reiseiteratur geschaffen, in dem er auf rasante Weise das überbordende Leben auf einer der originellsten Straßen der Welt beschreibt: der Khao San Road in Bangkok. Die Lesung ist an diesem Abend Teil der Veranstaltung “Thailand für alle Sinne”, der Ravensburger Genossenschaft für fairen Handel. (…)”


Südkurier, 09.06.2008
Junge Talente jeder Couleur

 “Sehr gut ausgewählt wirken die Preisträger einer Sparte, die in der Vergangenheit schwächelte: die Literatur. Stefan Blank, in Friedrichshafen lebend, beschreibt in seinem Reiseroman “Being Lonely Planet: Thailand” das überquellende Leben der Khao San Road in Bangkok, dem nur 400 Meter langen, legendären Zentrum des Rucksacktourismus’. Abgeklärt und mit sehr viel trockener Ironie ausgestattet ist Stefan Blanks Stil, und zugleich versteht es der Autor, die Faszination zu transportieren, von der sein Ich-Erzähler inmitten des Menschengewühls dieser Straße erfasst wird.”



Schwäbische Zeitung, 07.06.08

Junge Preisträger beweisen ihre Talente

Die 29-jährige Häflerin Ulrike Freising, die in Berlin Szenisches Schreiben studierte und ein Psychologiestudium anhängt, hat in zwei Texten der Gattung Dramatik mit gekonnten Dialogen und subtiler Figurenzeichnung großes Talent als Theaterautorin verraten. Stefan Blank erhält den Preis für sein originelles Projekt “Being Lonely Planet: Thailand”, das in der Tradition erzählender Reiseliteratur steht. Der in Friedrichshafen lebende 42-Jährige, der in einer Werbeagentur arbeitet, hat erst vor einigen Jahren mit dem literarischen Schreiben begonnen. Mit Kurzlesungen überzeugten beide Autoren auch das Publikum.