Mein Kollege Chris ist zwar nach seinem Thailand-Trip seit einiger Zeit wieder im Lande, gleichzeitig aber schon wieder mit einem Fuß in Indien. Zwischendurch schickt er mir eine etwas andere Kritik zu “Bangkok Noir” von Roger Willemsen. Und die ist cool: “Habs bisher immer noch nicht geschafft, mir das ‘Bangkok noir’-Buch durchzulesen, obwohl ichs schon bestimmt 6 Monate hab. Aber der Roger Willemsen schreibt so dermaßen intellektuell und bedeutungsschwer, dasses beim Lesen in den Augen brennt. Ich weiß nich, ob du da schonmal reingeguckt hast, aber ich kann das wirklich nicht lesen. … ‘Wimpern, in die Nacht hineingeschminkt’ daran erinner ich mich noch. Wenn man schon von sich selbst sagt, dass man von Beruf “Intellektueller” ist. ….”

 

Wenn zwei sich zusammentun, dann kann dabei durchaus etwas Gescheids herauskommen. Bei Roger Willemsen und dem Fotografen Ralf Tooten ist es mit dem Buch “Bangkok Noir” gelungen. Zumindest die Bilder auf Spiegel Online sind klasse. Und dass Willemsen schreiben kann, das wissen wir seit seiner empfindsamen “Afghanischen Reise”. “Bangkok Noir” sollte also auch in Stefan Blanks Regal passen. Kommt auf die Wunschliste …