Immer gut, wenn wir die Mutter aller Alternativ-Traveller-ich-will-kein-Geld-ausgeben-aber-trotzdem-authentisch-mich-mit-den-Einheimischen-verbrüdern-Reiseführer, also wenn wir “Lonely Planet” ein wenig in die Pfanne hauen können. Oder besser: Wenn andere das für uns machen. So geschehen in der “Süddeutschen Zeitung” vom 21. Mai: “Eierweise Ruhm“, nette Geschichte von Karin Steinberger.

 

Lonely Planet geht’s gar nicht so gut, ts, ts, ts. Verkaufen weniger Bücher. Ja mei. Und die Wheelers haben nur 75 Prozent an die BBC verkauft, nicht 100. Ein Glück, dann sind sie doch noch gute Menschen. Aber dafür drängt Lonely Planet jetzt ins Internet. News is what’s different, und der Spiegel hat – interessanterweise im Wirtschaftsteil – einen schönen, langen, aufschlussreichen Artikel geschrieben über die Mutter aller Alternativreiseführer. Unbedingt lesen.

 

Also diese Krimi-Idee lässt mich nicht los. Verbrechen in der Khao San Road, unter Travelern, ein bisschen Sex dazu, könnte eine gute Story werden. Ich schau’ mir das Ganze nochmal an und gehe Anfang November ‘ne Woche nach Bangkok. Im Vorbeilaufen einen Thai-Massage-Grundlagenkurs im Wat Po mitnehmen und 7 nights in Bangkok zelebrieren. Freu’ mich schon drauf. Bis dahin habe ich auch "Maybe yes, maybe no – Notizen aus Poppies Lane – Kuta/Bali" fertig: Die neuen Abenteuer von Michael Maier auf den Spuren der Travelergeschichte und des Lonely Planet.

 

Endlich mal wieder Zeit gefunden, richtig intensiv im Text zu arbeiten. Irgendwann soll das Buch ja auch mal fertig werden Was bringt ein Roman, wenn ihn keiner lesen kann, da es ihn nicht gibt? "Nicht geben", klingt irgendwie buddhistisch und passt zu meiner geradigen Geisteshaltung. Daher habe ich jetzt auch das Kapitel 10, "Courses" soweit mal angepackt und das Ergebnis an meinen Verleger in spe geschickt.

Es geht um einen Vipassana-Meditationskurs, es geht um Achtsamkeit, ein Retreat im Bangkoker Wat Pak Nam. Und bevor jetzt einer zu Wheelers "Lonely Planet Thailand" greift: (mehr…)