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	<title>Stefan Blank &#187; Bier Chang</title>
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	<description>Stefan Blank: Geschichten und Fotos aus der (Reise)Welt</description>
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		<title>Worum geht’s hier?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 10:01:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bier Chang]]></category>
		<category><![CDATA[Gecko Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Khao San Road]]></category>

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Es geht um die Khao San Road in Bangkok. Wer da noch nie war, sollte mal hin.
Wer da schon einmal war, will entweder unbedingt wieder hin &#8211; oder nie wieder.
Hier ein St&#252;ck aus dem Expos&#233; von &#34;Being Lonely Planet: Thailand&#34;. Dieses Kapitel habe ich auch bei der Verleihung des K&#252;nstlerf&#246;rderpreises vorgelesen:
1. Bangkok 
&#8222;No money no [...]]]></description>
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<p><strong>Es geht um die Khao San Road in Bangkok. </strong>Wer da noch nie war, sollte mal hin.</p>
<p>Wer da schon einmal war, will entweder unbedingt wieder hin &#8211; oder nie wieder.</p>
<p>Hier ein St&uuml;ck aus dem Expos&eacute; von &quot;Being Lonely Planet: Thailand&quot;. Dieses Kapitel habe ich <span id="more-26"></span>auch bei der Verleihung des K&uuml;nstlerf&ouml;rderpreises vorgelesen:</p>
<p>1. Bangkok <br />
&bdquo;No money no honey&ldquo; &ndash; schreit Tim in mein Ohr und demoliert mir mit der Faust die Schulter. &bdquo;Hi Tim. Wie geht&rsquo;s, du alte Bierm&uuml;tze?&ldquo; Die Antwort kommt schnell, aber ich bin vorbereitet: &bdquo;Same same &#8230;&ldquo;&ndash; &bdquo;but different&ldquo;, beende ich den Satz. Ein Spruch, den ich schon nach einem Tag nicht mehr h&ouml;ren kann. Schlagartig bin ich zur&uuml;ck in der Bangkoker Wirklichkeit. Und wo ist die wirklicher als in <!--more-->der Khao San Road, mittendrin und live dabei.&nbsp; <br />
&nbsp;<br />
Tim ist ein australischer Penner, ein Witz. Sein Spruch &bdquo;No money no honey&ldquo; auch: Er schm&uuml;ckt Tims neues, wahrscheinlich geklautes T-Shirt aus der Khao-San-Road-Reihe. &bdquo;No money no honey&ldquo; ist eine alte Weisheit im Bangkoker Rotlichtmilieu und hat somit globale G&uuml;ltigkeit. Will hei&szlig;en: &bdquo;Ohne Geld keine Gegenleistung&ldquo;. Bescheuert sind diese T-Shirts, die die Touris zum Angeben mit nach Hause nehmen &ndash; nach ihren zweiw&ouml;chigen Abenteuern in Asien. Damit zeigen sie, dass sie Humor haben.&nbsp; <br />
&nbsp;<br />
Tim lacht nicht, Tim will Bier. Was sonst. Geld hat er keins, was sonst. Daf&uuml;r die gelbliche, ungesunde Gesichtsfarbe des Gewohnheitstrinkers, die abgerissenen Shorts und die vergammelten Z&auml;hne des in Thailand gestrandeten Wei&szlig;en. Dabei ist er erst 26. Ich bestelle zwei Bier Chang, die Mutter des billigen Thai-Biers. Der durchgeknallte Kellner oder Sohn oder Bruder des Barbesitzers bringt sie an den Tisch. Seine st&auml;ndige Grinserei nervt. Ich drehe mich schnell weg, damit ich sein Gesicht nicht mehr sehen muss. In der anderen Richtung sitzt Tim. Sein Gesicht ist auch nicht besser. Ein schneller Blick &uuml;ber das Inventar des Gecko Corners: Alle am Tisch-Sitzer sehen hier so aus, irgendwie gestrandet.&nbsp;</p>
<p>Das Gecko Corner ist nicht von dieser Welt. Es ist irgendwann aus der Zeit gefallen. Man sieht: die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen unter einer Markise auf stickigen hundert Quadratmetern, direkt an der Gasse ohne Namen, neben Abwasserkanal und Hundeschei&szlig;e &ndash; der quasselnde Wiener, der dicke Deutsche, der aufdringliche Brite. Und jeder Tisch biegt sich durch mit Bier Chang, die Typen werden belagert von ihren Thai-M&auml;dchen. Khao San Road, Bangkok, durch den Tempel, rechts ums Eck. Und was braucht&rsquo;s f&uuml;r ein zufriedenes Publikum mehr als einen gro&szlig;en K&uuml;hlschrank f&uuml;r den gro&szlig;en Durst.<br />
&nbsp;</p>
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