Und was hat der Blank da eigentlich gemacht, da in Bangkok, vor dem Hochwasser und dergleichen? Nun, was ich schon immer mal machen wollte: einen Kurs in Thai Massage im Wat Po. Hat nix aber auch gar nix mit Sex oder sonstigen Auswüchsen zu tun, sondern ist eine alt-ehrwürdige Massagetechnik, über die Jahrhunderte entwickelt, die seit 19hundert ungrad eben am Wat Po gelehrt wird. Der Einsteigerkurs dauert fünf Tage, und wer das anschließende Examen besteht, kann ein Zertifikat mit nach Hause nehmen. Und kann und darf vor allem echt und richtig und mit den kräftigen Daumen massieren auf Thai, klar. Interesse? Dann bitte melden und hinten anstellen;-)
Grad aus Bangkok zurück habe ich gestern noch lauthals verkündet, dass das nahende Hochwasser in Bangkok eher lässig mitgenommen wird, dass die Thai halt einfach noch ein paar Sandsäcke auflegen. Von Sorge oder Angst war in der Tat nix zu spüren, der Chao Praya schwappte ein wenig über, die Speedboote hatten ein wenig weniger Speed drauf. Gestern aber ein ausführlicher Bericht im Weltspiegel, und auch Spiegel Online hat eine Geschichte. Dann hoffen wir mal das Beste!
Jo, nach weiteren sieben Tagen in Bangkok, immerhin jetzt ein schickes Zertifikat der Thai-Massage-Schule des Wat Po in der Tasche, muss ich sagen: same same. Vor der Gecko Bar sitzen immer noch die selben Freibiergesichter und richten ihre Gesundheit systematisch per Alkohol zugrunde. Das New Siam Guesthouse ist wie es war und wird es auch beim naechsten Mal sein. Die gute alte KSR ist die gute alte KSR. Nur, aha, ein McDonalds hat eroeffnet, und die Polizeistation einen neuen, schicken, glaesernen Anbau erhalten. Soweit also Bangkok. See you again next year;-)
Bangkok ist immer gut, keine Frage. Immer was los, immer hot and wet, immer das beste Schappi der Welt, und die gute alte Khao San Road bleibt immer die gute alte KSR. Zeit also, mal wieder vorbeizuschauen. Morgen also nach Bangkok, mit einer guten Ausrede im Gepäck: endlich mal Thai Massage lernen. Und genau das werde ich tun;-)
Neulich in der Ravensburger Stadtzeitung und in Südkurier Online:
“Ravensburg
15.09.2011
Reisejournalist – ein Traumjob?
Die indonesische Insel Bali im Indischen Ozean – 7 Millionen Touristen pro Jahr, Bilderbuchstrände, exotische Tauch- und Surfparadiese, betörende Kulturvielfalt, kulinarische Highlights en gros, kurzum: ein touristischer Garten Eden für jeden Geschmack. Da denkt man doch automatisch: Reiseführer-Autor auf Bali?” Hier geht’s weiter:
Stehe ja quasi schon mit einem Fuß auf Mauritius, Mitte November geht’s los. Und lese alles, was ich über die Insel in die Finger kriege. So auch den fast schon Klassiker “Der Goldsucher” von J. M. G. Le Clézio. Ein schönes Buch, macht Geschmack auf die Insel(n). Hier geht’s zur Besprechung auf dem Büchertisch.
Der Thaiminator hatte vor einiger Zeit seine Leser gefragt, welches die Lieblingsorte in Thailand seien, und wem die beste Beschreibung des Lieblingsorts einfällt. Zu gewinnen gab’s drei Bücher, die in Thailand spielen. Klar, eine Frage der Ehre, habe mitgemacht:
“Lieblingsort ist Bangkok.
Alles da, alles drin, same, same, bunt und krass,
laut und schrill, bewegend und endlos
andächtig, großes Kino. Die spannendste
Großstadt Südostasiens, die ich kenne.”
Und gewonnen: Alex Garland “Der Strand”, oh ja, Leonardo in der KSR, Jo Nesbo “Kakerlaken”, das Buch kenne ich noch nicht, die Viecher sehr wohl und Christopher G. Moore “Nana Plaza”. Einwandfrei, passt wunderbar zum Einlesen, bin Ende September für zwei Wochen mal wieder in Bangkok. Thaiminator sei Dank;-)

Ja, Freunde der Nacht. Heute sind die Belegexemplare eingetroffen, ab nächster Woche ist das Reise Know-How-Handbuch “Bali & Lombok” in den Buchläden zu haben. Fühlt sich gut an, sieht gut aus, ist 732 Seiten schwer und voller lebenswichtiger Informationen. Also: 1) Buch kaufen und dann 2) ab nach Bali oder 3) nach Lombok. 1) sollte ganz leichtfallen. Da wir das Buch als Jubiläumsausgabe herausgeben, immerhin sind seit der Ersterscheinung genau 30 Jahre vergangen, kostet das gute Stück nur 15 Euro: also kaufen, kaufen, kaufen.
Und wen die Geschichte des schicken Titelbilds interessiert, dem erzähle ich sie gerne. Einfach ne Mail schicken;-)
Da radeln zwei Jungs aus der Region in vier Monaten 11.000 Kilometer fast rund um das Mittelmeer und machen ein Buch draus. Finde ich gut, von der Idee bis zur Ausführung. Daher mal wieder eine kleine Besprechung auf dem Büchertisch.
… ist einiges los. Beispielsweise leben da die so genannten RoofTopCommunities: Menschen uns Familien, die Hochhausdächer besetzt haben. Heute hat der Südkurier eine schicke Geschichte von Fotograf Frank Steinbach und Autor Stefan Blank zum Thema veröffentlicht. Hier geht’s zum Artikel.


