Na, da ist was dran: “The catcher in the rye” ist in der Tat eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen haben. Mehrmals, viel mehrmals, eigentlich. Denn Holden Caulfield ist einfach cool, der spricht frei Schnauze und das mit einer enormen Gelassenheit. Das Buch saugt den Leser rein, genüsslich und zärtlich. Dass der jugendliche Held wohl 144 Mal “fuck” sagt, wie irgendwelche Erbsenzähler herausgefunden haben, das spricht nur für Holden. Oder vielmehr für J. D. Salinger, seinen Erfinder. Salinger war Thema meines ersten richtigen Referats in der Schule, im Literatur-Grundkurs bei Frau Fritsch. Und da erinnere ich mich gut dran. Denn gestört hat es mich damals, dass es den Menschen Salinger hinter dem Buch quasi nicht mehr gab. Er hatte sich völlig zurückgezogen nach seinem Erfolg. Salinger also ist jetzt, 91-jährig, gestorben. Schade. Einen guten Nachruf bringt heute der Spiegel.
Tags Cloud
24 Stunden Alex Garland Altmann Backpacker Bali Bangkok Battaglia Bendiksen Bhumipol Bier Chang Bruce Chatwin Buck Chang Chao Praya Che Chris Dalai Lama dwp Freising Fritsche Gado Gado Garcia-Marquez Gecko Corner Goa Indien Iwanowski Jim Thompson Kalak Khao San Road Khlong Taxi Kho Phangan Koch Koh Lanta Koh Samui Krabi KSR Kuta Lesung London Lonely Planet Loose Militärputsch Nesser Nobel Pepe Carvalho Peters Podcast Salgado Salinger Same same Schardt Verlag Schweinsfüße Shantaram Signatur e. V. Singha Songkran Stephen King Suan Mokh Sukhumvit Road Thaiminator Thaksin Thanon Khao San The Beach Theroux Thielke Timmerberg Updike Vicky Baum Vipassana Wallpaper WillemsenLinkliste
Archive
Meta

2 Kommentare
Bin beim Surfen über deinen Blog “gestolpert” und habe deinen Artikel über Salinger gelesen und musste sofort schmunzeln.
Jedoch muss ich dich leider korrigieren. Laut wikipedia wurde in “Der Fänger im Roggen” nicht nur 144 mal das böse Wort mit F geschrieben sondern auch 255 mal auf den Herrn geflucht (laut wikipedia)
Hier ein Zitiat aus wikipedia: “Das Buch wurde in einigen angelsächsischen Ländern zunächst sogar verboten – es enthält in der Originalausgabe 255-mal den Ausdruck goddam sowie 44-mal das vulgäre Fuck.”
Liebe Grüße aus dem (heute) sonnigen Mönchengladbach und bleib der Fotografie treu
Mirza
Moin Mirza,
mittlerweile habe ich die Originalausgabe des “Catcher in the Rye” im Regal stehen, werde nachzählen;-)
Und: Oh ja, der Fotografie bleibe ich treu, kein Thema!