Na, da ist was dran: “The catcher in the rye” ist in der Tat eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen haben. Mehrmals, viel mehrmals, eigentlich. Denn Holden Caulfield ist einfach cool, der spricht frei Schnauze und das mit einer enormen Gelassenheit. Das Buch saugt den Leser rein, genüsslich und zärtlich. Dass der jugendliche Held wohl 144 Mal “fuck” sagt, wie irgendwelche Erbsenzähler herausgefunden haben, das spricht nur für Holden. Oder vielmehr für J. D. Salinger, seinen Erfinder. Salinger war Thema meines ersten richtigen Referats in der Schule, im Literatur-Grundkurs bei Frau Fritsch. Und da erinnere ich mich gut dran. Denn gestört hat es mich damals, dass es den Menschen Salinger hinter dem Buch quasi nicht mehr gab. Er hatte sich völlig zurückgezogen nach seinem Erfolg. Salinger also ist jetzt, 91-jährig, gestorben. Schade. Einen guten Nachruf bringt heute der Spiegel.
Das “beste Buch der gegenwärtigen Schriftstellergeneration”
von: stefanblank
geschrieben am:
29. Januar 2010 um 11:13 Uhr
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2 Kommentare
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29. Januar 2010 um 11:13 Uhr
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Bin beim Surfen über deinen Blog “gestolpert” und habe deinen Artikel über Salinger gelesen und musste sofort schmunzeln.
Jedoch muss ich dich leider korrigieren. Laut wikipedia wurde in “Der Fänger im Roggen” nicht nur 144 mal das böse Wort mit F geschrieben sondern auch 255 mal auf den Herrn geflucht (laut wikipedia)
Hier ein Zitiat aus wikipedia: “Das Buch wurde in einigen angelsächsischen Ländern zunächst sogar verboten – es enthält in der Originalausgabe 255-mal den Ausdruck goddam sowie 44-mal das vulgäre Fuck.”
Liebe Grüße aus dem (heute) sonnigen Mönchengladbach und bleib der Fotografie treu
Mirza
Moin Mirza,
mittlerweile habe ich die Originalausgabe des “Catcher in the Rye” im Regal stehen, werde nachzählen;-)
Und: Oh ja, der Fotografie bleibe ich treu, kein Thema!