Gestern Vortrag von Kollegen Markus Fritsche im Ravensburger "Balthes". Thema: Che Guevara. Klar, bin hin. Allerdings ohne mein Che-T-Shirt, wäre dann doch ein wenig anbiedernd gewesen. Und es hat sich gelohnt, das Hingehen meine ich. Nicht nur wegen des prima Vortrags von Markus. Hab’ zum ersten Mal Ches Stimme gehört im Original und war überrascht. Nicht schneidend oder grimmig. Vielmehr voluminös, sanft, irgendwie Sherry-ig, wenn es sowas gibt. Commandante Che war mir als Plakat-Ikone zum ersten Mal in Spanien begegnet. Elf Jahre alt war ich mit einem spanischen Kumpel und seiner Familie am Mittelmeer und in Madrid unterwegs. Und in wirklich jedem Kinder- und Jugendzimmer hing Che: das geniale Foto von Korda, Che in schwarz, auf rot und drunter "Hasta la victoria siempre". Klar, dass mein eigenes Zimmer und die folgende Studi-WG auch mit so einem Plakat glänzte. Heute ist Che pop, aber cool;-)
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