Endlich mal wieder Zeit gefunden, richtig intensiv im Text zu arbeiten. Irgendwann soll das Buch ja auch mal fertig werden Was bringt ein Roman, wenn ihn keiner lesen kann, da es ihn nicht gibt? "Nicht geben", klingt irgendwie buddhistisch und passt zu meiner geradigen Geisteshaltung. Daher habe ich jetzt auch das Kapitel 10, "Courses" soweit mal angepackt und das Ergebnis an meinen Verleger in spe geschickt.
Es geht um einen Vipassana-Meditationskurs, es geht um Achtsamkeit, ein Retreat im Bangkoker Wat Pak Nam. Und bevor jetzt einer zu Wheelers "Lonely Planet Thailand" greift:
Im Wat Pak Nam wird so ein Kurs, wie von mir beschrieben, gar nicht angeboten. Also nicht aufregen. Finde den Namen des Tempels einfach klasse. Und überhaupt: Meditiert habe ich natürlich, im Wat Suan Mokh, und den Eingeweihten geht jetzt das Herz auf. "Oh ja: Suan Mokh, das war eine schöne Zeit." Nur ist Suan Mokh in der Nähe von Surat Thani, also einen Nachtzug von Bangkok entfernt. "So what?" sage ich und komme mit Bukowski: "Ich schreibe Fiction, da das Leben so langweilig ist." Was man von Bangkok natürlich auf keinen Fall sagen kann. Erlebnisse aus Suan Mokh nehme ich natürlich entgegen, kann ich gleich mit einarbeiten;-)


