Sie lacht mich nicht richtig aus, aber innerlich kichert sie. Meine ich zumindest. Denn eine Thai hat das Nettsein im Blut. Wenn ich also wiedermal zum Wochenende durch den hiesigen Asien-Laden, dem Asien-Quach, schleiche und mir einen praktischen, handlichen Sixpack Singha-Bier aus dem Regal nehme, gleich die 5,40 Euro fertig vorbereitet in der Hand habe, dann eben lächelt die Chefin an der Kasse.
Nur ein Mal hatte sie mich gefragt, warum ich denn nicht gleich eine ganz Kiste kaufe. Das sei billiger. Ne, passt schon so, war meine Antwort. Denn so ein Sixpack Singha ist eine ganz feine Sache. Unauffällig, leicht zu transportieren, passt in jeden Kühlschrank, sieht gut aus. Da kann der ordinäre deutsche Bierkasten mit 20 Halbliterpullen einfach nicht mithalten. Und Singha schmeckt – aber nur, wenn’s richtig kalt ist. Das Bier meine ich, nicht die Außentemperatur.
Zeit, dass bald wieder Wochenende wird, mit Singha im Kühlschrank


